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SCHÜßLER-SALZE – EIN ÜBERBLICK

Wer kennt sie nicht aus der Werbung? Schüßler-Salze erobern seit geraumer Zeit den Markt der Homöopathie. Aber statt hilfreiche Namen zu nutzen, setzt das Konzept von Schüßler-Salzen auf Zahlen. Wer blickt da noch durch?

Wir geben euch einen sehr hilfreichen Überblick was die Überlegung hinter Schüßler-Salzen sind und wann welche “Nummer” hilfreich ist.


Zusammenfassung

  • Schüßler-Salze sollen einen Mangel an Mineralsalzen im Körper ausgleichen
  • Es gibt 12 Basissalze und 15 Ergänzungsmittel
  • Jedes Salz hilft für andere Beschwerden und Krankheiten
  • Schüßler-Salze gehören zur klassischen Alternativmedizin und sind weit verbreitet

Was ist der Gedanke hinter Schüßler-Salzen?

Die Zellen unseres Körpers bestehen zum Teil aus Mineralsalzen, die wir benötigen, damit unsere Zellen funktionieren. Diese Salze nehmen wir in der Regel über Nahrung zu uns. Nach Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler, dem Erfinder der Schüßler-Salze, kommt es zu einer Störung des Zellfunktion, wenn der Mineralhaushalt aus dem Gleichgewicht gerät. Dieses Ungleichgewicht ist laut Dr. Schüßler die Ursache für zahlreichen Krankheiten und Beschwerden. Mit der Zunahme des richtigen Salzes geriet der Mineralhaushalt wieder in sein eigentliches Gleichgewicht zurück. Dadurch werden die Selbstheilungskräfte angeregt und die Beschwerden gehen zurück.  

Die Salze selbst werden aus Mineralsalzen zu homöopathischen potenzierten Substanzen hergestellt und wird auch biochemische Heilweise genannt. Diese Methode ist bewährt in der Alternativmedizin. Die Einnahme erfolgt bei Beschwerden oder aber auch begleitend zu anderen Therapiemethoden.

Welche Nummer hilft wann?

Dr. Schüßler hat für die biochemische Heilungslehre insgesamt 12 Basissalze und 15 Ergänzungsmittel entwickelt. Jedes Salz gleicht einen anderen Mangel aus. Die Ergänzungsmittel dienen als Unterstützung zur eigentlichen Mineralsalztherapie.



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Die 12 Basissalze und deren Einsatzgebiet:

Nr.BezeichnungEinsatzgebiet
1
Calcium FluoratumHaut, Gelenke, Bindegewebe
2Calcium PhosphoricumKnochen, Zähne
3Ferrum PhosphoricumImmunsystem
4Kalium ChloratumSchleimhäute
5Kalium PhosphoricumPsyche, Nerven
6 Kalium Sulfuricum Entgiftung, Diät
7Magnesium PhosphoricumMuskeln-, Nervenleiden
8Natrium ChloratumFlüssigkeitshaushalt
9Natrium PhosphoricumStoffwechsel
10Natrium SulfuricumMagen-Darm
11SiliceaHaare, Haut, Bindegewebe
12Calcium SulfuricumGelenke

Und das sind die Ergänzungsmittel:

Nr.BezeichnungEinsatzgebiet
13Kalium ArsenicosumUnruhe, Nervosität, Heilungsprozess der Haut
14Kalium BromatumNervenleiden, Hustenreiz, Bronchitis, Entzündung der Stirnhöhle
15Kalium JodatumEntzündungen, Herz-, Gehirn- und Schilddrüsenleiden, Bluthochdruck, Schwitzattacken
16Lithium ChloratumGelenkentzündungen, Hauterkrankungen (z.B. Akne)
17Manganum Sulfuricum Gelenkbeschwerden, Stoffwechsel, Allergien, Knochen- und Nervenschäden, Ekzeme
18Calcium SulfuratumEnergieleistung, Vergiftung, Allergien, Bronchitis
19Cuprum ArsenicosumMuskelschmerzen (z.B. Magenkrämpfe, Koliken, Asthma), Blutbildung
20Kalium Aluminium SulfuricumWundenbildung, Magen-Darm, Gedächtnis
21Zincum ChloratumImmunsystem, Nervenleiden, Wundenbildung, Lippenherpes, Osteoporose, Haarausfall
22Calcium CarbonicumKnochen, Zähne, Hautkrankheiten, Sodbrennen
23Natrium BicarbonicumGelenk- & Magenbeschwerden
24Arsenum JodatumHalsbeschwerden, Hautkrankheiten, Schilddrüse
25Aurum ChloratumHormone, Schilddrüse, Energieleistung
26SeleniumZellschutz, Energieleistung
27Kalium BichromicumÜbergewicht, Cholesterin

Die Schüßler-Salze sind auch als Hausapotheke erhältlich. Befürworter der Schüßler-Salze wurden vor allem durch deren Wirksamkeit überzeugt. Insbesondere bei kleineren Beschwerden wie Kopfschmerzen, Übelkeit, kleine Wunden oder Erkältung finden die magischen Salze im Alltag Anwendung.

Man kann auch vorbeugend in dunklen Wintermonaten die Salze regelmäßig zur Stärkung des Immunsystems einnehmen. Weitere Möglichkeiten das Immunsystem zu stärken findet ihr in weiteren Artikeln wie zum Beispiel Qigong – die 8 Brokate oder Waldbaden.

Weil die Wirkung wissenschaftlich nicht vollständig geklärt ist, raten wir von OKONUM bei Beschwerden immer erst einen Arzt aufzusuchen.

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